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title: "E-Rechnung im B2B-Onlineshop: XRechnung und ZUGFeRD mit Shopware"
description: "XRechnung oder ZUGFeRD im B2B-Shop? Wir erklären die Unterschiede, Fristen und drei Wege, wie Shopware strukturierte E-Rechnungen erzeugt und versendet."
canonical_url: "https://nuonic.de/insights/e-rechnung-b2b-shopware-xrechnung-zugferd"
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Eine PDF-Rechnung per E-Mail ist bequem lesbar, aber keine strukturierte
E-Rechnung im Sinne von [§ 14 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__14.html).
Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen E-Rechnungen empfangen
können, ab 2028 wird die Ausstellung im inländischen B2B-Regelfall Pflicht —
und Shopware 6 erzeugt ZUGFeRD-Dokumente seit Version 6.6.10.0 nativ. Für
XRechnung braucht es je nach Zielprozess eine Erweiterung oder
ERP-Integration.

Für den Empfänger bedeutet eine reine PDF weiterhin: Daten aus dem Dokument
auslesen, prüfen und in das ERP übertragen. Eine E-Rechnung enthält die
Rechnungsdaten dagegen in einem strukturierten Format, das Software direkt
verarbeiten kann.

Für Betreiber eines B2B-Onlineshops ist das nicht nur eine Frage des
Dateiformats. Die Rechnung muss aus korrekten Bestell-, Kunden-, Steuer- und
Zahlungsdaten entstehen, zum passenden Geschäftsvorfall erzeugt werden, eine
technische Prüfung bestehen und zuverlässig beim Empfänger ankommen.

Shopware kann diesen Prozess abbilden. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt aber
von Shopware-Version, B2B-Prozess, ERP, Zielformat und den Anforderungen der
Geschäftskunden ab. Dieser Beitrag erklärt die Unterschiede zwischen
XRechnung und ZUGFeRD, die deutschen Übergangsfristen und drei Wege zur
Umsetzung mit Shopware 6.

## Was ist eine E-Rechnung?

Eine E-Rechnung ist nicht einfach jede Rechnung, die digital verschickt wird.
Eine PDF-Datei ist eine „sonstige Rechnung“, sofern sie nicht zusätzlich einen
strukturierten Datenteil enthält. Eine E-Rechnung muss Rechnungsinformationen
in einem strukturierten elektronischen Format übermitteln, das automatisiert
verarbeitet werden kann.

In Deutschland orientieren sich zulässige Formate an der europäischen Norm
EN 16931. [XRechnung](https://xeinkauf.de/xrechnung/) ist ein rein
strukturiertes XML-Format. [ZUGFeRD](https://www.ferd-net.de/) verbindet
ein lesbares PDF mit eingebetteten strukturierten XML-Daten. Beide Datenteile
gehören bei ZUGFeRD zu einer Datei.

Wichtig ist die Priorität der Daten: Bei einer hybriden Rechnung ist der
strukturierte XML-Teil maßgeblich. Weicht der PDF-Bildteil davon ab, darf der
Empfänger nicht einfach das PDF als Wahrheit behandeln. Deshalb müssen
Rechnungserzeugung und Validierung gemeinsam geplant werden.

## XRechnung und ZUGFeRD im Vergleich

Der Kernunterschied: XRechnung ist reines, maschinenorientiertes XML nach
EN 16931 mit deutschen Geschäftsregeln; ZUGFeRD kombiniert ein lesbares
PDF/A-3 mit eingebettetem XML in einer Datei. Beide sind als E-Rechnung
zulässig — welcher Standard passt, entscheiden die Anforderungen der
Empfänger und die ERP-Prozesse auf beiden Seiten.

<table>
<thead>
  <tr>
    <th>
      Format
    </th>
    
    <th>
      Aufbau
    </th>
    
    <th>
      Lesbarkeit
    </th>
    
    <th>
      Typischer Einsatz
    </th>
  </tr>
</thead>

<tbody>
  <tr>
    <td>
      <strong>
        XRechnung
      </strong>
    </td>
    
    <td>
      XML nach EN 16931 mit deutschen Geschäftsregeln
    </td>
    
    <td>
      Nicht direkt für Menschen lesbar; Viewer nötig
    </td>
    
    <td>
      ERP- und Behördenprozesse, automatisierte Eingangsverarbeitung
    </td>
  </tr>
  
  <tr>
    <td>
      <strong>
        ZUGFeRD
      </strong>
    </td>
    
    <td>
      PDF/A-3 plus eingebettetes XML
    </td>
    
    <td>
      PDF direkt lesbar, XML maschinenlesbar
    </td>
    
    <td>
      B2B-Rechnungen, bei denen Menschen und Systeme dieselbe Datei nutzen sollen
    </td>
  </tr>
</tbody>
</table>

### XRechnung: strukturiert und maschinenorientiert

Eine XRechnung enthält keinen zusätzlichen PDF-Bildteil. Das ist für
automatisierte Rechnungseingänge konsequent, verändert aber den Prozess für
Menschen: Für die Darstellung braucht der Empfänger einen XML-Viewer oder ein
ERP-System. Ein B2B-Kunde kann deshalb ausdrücklich XRechnung verlangen,
obwohl ZUGFeRD technisch ebenfalls zulässig wäre.

Im B2B-Bereich braucht eine Rechnung grundsätzlich keine Leitweg-ID. Diese
Adressierungsangabe gehört zum B2G-Prozess, also zur Rechnung an eine Behörde.
Andere Käuferreferenzen, Bestellnummern oder Kundennummern können trotzdem
fachlich erforderlich sein und müssen im Datenmodell vorhanden sein.

### ZUGFeRD: PDF und XML in einer Datei

ZUGFeRD ist für viele B2B-Prozesse der pragmatische Einstieg: Der Empfänger
kann die PDF wie gewohnt öffnen, während das ERP den XML-Teil verarbeitet. Für
eine umsatzsteuerliche E-Rechnung muss das verwendete ZUGFeRD-Profil die
Anforderungen der EN 16931 erfüllen. Die Profile MINIMUM und BASIC-WL reichen
dafür nicht aus; in der Praxis wird häufig ein EN-16931-konformes Profil wie
COMFORT beziehungsweise das entsprechende aktuelle Profil verwendet.

## Welche Fristen gelten in Deutschland?

Die Fristen in Kürze: Seit dem 1. Januar 2025 müssen inländische Unternehmen
E-Rechnungen empfangen können — dafür genügt grundsätzlich ein
E-Mail-Postfach, und eine allgemeine Kleinunternehmer-Ausnahme gibt es nicht.
Für die Ausstellung gelten Übergangsregeln: sonstige Rechnungen bleiben bis
Ende 2026 zulässig, bei einem Vorjahresumsatz bis 800.000 Euro bis Ende 2027;
ab 2028 ist die E-Rechnung im inländischen B2B-Regelfall verpflichtend.
Rechtsgrundlage ist [§ 14 UStG](https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__14.html);
die Details erläutern die
[FAQ des Bundesfinanzministeriums](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/e-rechnung.html)
und das
[BMF-Anwendungsschreiben](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Umsatzsteuer/Umsatzsteuer-Anwendungserlass/2025-10-15-einfuehrung-obligatorische-e-rechnung.pdf).

Die Pflicht betrifft Umsätze zwischen inländischen Unternehmen; Ausnahmen und
Sonderfälle, etwa Kleinbetragsrechnungen, müssen separat geprüft werden. Die
Übergangsfrist ist kein Grund, die technische Vorbereitung aufzuschieben:
Kunden, ERP und Buchhaltung benötigen Zeit für Tests und Prozessänderungen.

Die aktuelle Einordnung sollte immer mit Steuerberatung oder Rechtsberatung
abgesichert werden. Dieser Beitrag beschreibt die technische Umsetzung, ersetzt
keine steuerliche Prüfung.

## Was kann Shopware 6 von Haus aus?

Shopware hat die E-Rechnung schrittweise in den Dokumentprozess integriert.
Ab [Shopware 6.6.10.0](https://github.com/shopware/shopware/releases/tag/v6.6.10.0)
unterstützt der Core [laut
Shopware](https://docs.shopware.com/en/shopware-6-en/orders/overview)
ZUGFeRD-Dokumente.
Die strukturierten Daten können als separate XML-Datei ausgegeben oder direkt
in das PDF eingebettet werden. Seit
[Shopware 6.7.9.0](https://github.com/shopware/shopware/releases/tag/v6.7.9.0)
lassen sich zusätzliche
Dokumenttypen in ZUGFeRD erzeugen, zum Beispiel Gutschriften oder
Stornodokumente.

Die Grundlage bleiben die normalen Shopware-Dokumente: Rechnung,
Stornorechnung, Gutschrift und Lieferschein. In den
[Dokumenteinstellungen von Shopware](https://docs.shopware.com/en/shopware-6-en/settings/documents)
werden
unter anderem Layout, Geschäftsdaten und die anzuzeigenden Bestellinformationen
konfiguriert. Die ZUGFeRD-Varianten greifen auf diese Daten zurück.

Das bedeutet aber nicht, dass jede Installation sofort jede gewünschte
XRechnung erzeugt. Der native Shopware-Dokumentprozess deckt insbesondere
ZUGFeRD ab. Für XRechnung kommen je nach Zielprozess eine Erweiterung, ein
ERP-System oder eine individuelle Integration hinzu. Entscheidend ist nicht
der Name eines Plugins, sondern ob es die benötigte Shopware-Version, das
gewünschte Profil, Korrektur- und Stornofälle sowie die eigenen Steuer- und
B2B-Daten korrekt abbildet.

## Drei Umsetzungswege für XRechnung und ZUGFeRD

Drei Wege führen zur E-Rechnung mit Shopware: der Core-Weg für ZUGFeRD (ab
6.6.10.0), eine Erweiterung für XRechnung und gemischte Anforderungen oder
eine ERP- beziehungsweise Individualintegration, wenn das ERP das führende
Rechnungssystem ist. Welcher Weg passt, hängt von Shopware-Version,
Zielformat und Systemlandschaft ab.

### 1. ZUGFeRD mit dem Shopware-Core

Für einen B2B-Shop mit aktueller Shopware-6-Version ist der Core-Weg der
kleinste Einstieg, wenn ZUGFeRD genügt. Die Rechnung wird wie bisher aus dem
Bestellprozess erzeugt; zusätzlich wird die passende ZUGFeRD-Variante erstellt
und entweder eingebettet oder als XML bereitgestellt.

Vor dem produktiven Einsatz müssen insbesondere folgende Daten geprüft werden:

- vollständige Verkäufer- und Käuferadresse,
- Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Steuerkategorie,
- Rechnungsnummer und Rechnungsdatum,
- Positionen, Mengen, Preise und Steuerbeträge,
- Zahlungsbedingungen, Zahlungsart und Fälligkeit,
- Bestellnummer oder andere Käuferreferenz,
- Versandkosten, Rabatte, Gutschriften und Stornierungen.

Ein hübsches PDF beweist noch keine gültige E-Rechnung. Das XML muss gegen die
relevanten Geschäftsregeln validiert und mit realen Geschäftsfällen getestet
werden.

### 2. Erweiterung für XRechnung und gemischte Anforderungen

Wenn Kunden XRechnung ausdrücklich verlangen oder zusätzliche Profile,
Dokumenttypen und automatische Versandregeln benötigt werden, ist eine
Shopware-Erweiterung oft der passende Weg. Im [Shopware Extension
Store](https://store.shopware.com/) gibt es Lösungen für XRechnung und
ZUGFeRD. Sie ergänzen den Dokumentprozess, erzeugen XML und können die Ausgabe
je nach Kunde, Land, Steuerfall oder Bestellstatus steuern.

Die Auswahl ist eine Architekturentscheidung, keine reine Installationsfrage.
Zu prüfen sind unter anderem:

- unterstützte Shopware-Version und Updatepfad,
- XRechnung- und ZUGFeRD-Profile,
- automatische oder manuelle Dokumenterzeugung,
- PDF/XML-E-Mailversand und Download im Kundenkonto,
- Gutschriften, Teilstornos und Korrekturrechnungen,
- Käuferreferenzen, Leitweg-ID-Felder und internationale Steuerfälle,
- Validierung, Logging und Wiederholbarkeit bei Versandfehlern.

Eine Erweiterung sollte zunächst in einer Staging-Umgebung mit anonymisierten
oder synthetischen Bestellungen geprüft werden. Das schützt nicht nur vor
Formatfehlern, sondern auch vor Seiteneffekten in Nummernkreisen,
Bestellstatus und E-Mail-Automatisierung.

### 3. ERP- oder Individualintegration

In komplexen B2B-Shops ist das ERP häufig das führende System für Rechnungen.
Shopware überträgt dann die Bestellung, das ERP erzeugt und verbucht die
Rechnung und ein Versanddienst oder das ERP liefert XRechnung beziehungsweise
ZUGFeRD aus. Shopware stellt die Rechnung anschließend im Kundenkonto bereit
oder verknüpft sie mit dem Auftrag.

Diese Architektur vermeidet doppelte Rechnungslogik. Sie braucht aber eine
saubere Zustandsmaschine: Was passiert bei einer abgebrochenen Übertragung,
einer Korrektur, einem Teilstorno oder einer verspäteten Rückmeldung? Für
solche Fälle sind eine eindeutige externe Rechnungs-ID, Idempotenz,
Fehlerprotokoll und ein manueller Wiederanlauf wichtiger als ein weiterer
Button im Admin.

Unsere [Shopware-Entwicklung](/shopware-agentur/entwicklung) umfasst solche
Schnittstellen und individuellen Dokumentprozesse. Bei einem bestehenden Shop
beginnt die Arbeit sinnvollerweise mit einem System-Audit, nicht mit der
Installation eines Plugins.

## Der technische Ablauf im B2B-Shop

Unabhängig vom gewählten Weg folgt ein belastbarer Ablauf sieben Schritten:
vom Erkennen des Geschäftskunden über die Erzeugung von Rechnung und XML aus
denselben Quelldaten und die Validierung gegen EN 16931 bis zu Versand,
revisionssicherem Protokoll und der Verknüpfung im Kundenkonto. Vereinfacht:

1. Der Shop erkennt den Geschäftskunden und übernimmt Kunden-, Steuer- und
Referenzdaten.
2. Die Bestellung wird in Shopware oder im ERP geprüft und verbucht.
3. Das führende System erzeugt Rechnung und XML aus denselben Quelldaten.
4. Die Datei wird gegen EN 16931 und das gewählte Profil validiert.
5. XRechnung oder ZUGFeRD wird über den vereinbarten Kanal versendet.
6. Status, Dokument-ID und Fehlermeldungen werden revisionssicher protokolliert.
7. Rechnung, Gutschrift oder Storno wird im Kundenkonto und gegebenenfalls im
ERP verknüpft.

Ein PDF sollte nicht nachträglich in XML „umgewandelt“ werden, wenn die
ursprünglichen Positions- und Steuerdaten noch verfügbar sind. Die
strukturierte Rechnung sollte direkt aus dem fachlichen Datenmodell entstehen.

## Typische Fehler bei der Einführung

Fünf Fehler dominieren bei der Einführung: PDF mit XML verwechseln, nur den
Standardfall testen, Empfängeranforderungen ignorieren, erst nach dem Versand
validieren und Shopware-Version samt Erweiterungen nicht gemeinsam
betrachten. Jeder davon fällt erst im Echtbetrieb auf — und dann teuer.

### PDF mit XML verwechseln

Eine PDF per E-Mail ist keine E-Rechnung. Auch ein PDF mit einem QR-Code ist
nicht automatisch ein EN-16931-konformes Rechnungsformat.

### Nur den Standardfall testen

Normalbesteuerte Ware mit einer Lieferadresse reicht nicht. Tests müssen auch
Rabatte, Versandkosten, mehrere Steuersätze, steuerfreie Positionen,
innergemeinschaftliche Lieferungen, Gutschriften und Stornos abdecken.

### Empfängeranforderungen ignorieren

Ein Kunde kann ZUGFeRD, XRechnung, bestimmte Profile oder eine eigene
Referenzlogik verlangen. Vor dem Rollout sollte deshalb ein kleines
Empfängerprofil vorliegen: Format, Profil, Versandkanal, Pflichtfelder und
Ansprechpartner für Fehler.

### Validierung erst nach dem Versand

Ein Empfänger-ERP ist kein Testsystem. Die Validierung muss vor Versand und
idealerweise bereits in der automatisierten Dokumenterzeugung erfolgen.

### Shopware-Version und Erweiterungen nicht gemeinsam betrachten

E-Rechnung berührt Dokumente, Steuern, Bestellungen, Statusflows, E-Mail,
Kundenkonto und oft das ERP. Updates an einer Stelle können das Ergebnis an
anderer Stelle verändern. [Shopware Support und Wartung](/shopware-agentur/support)
mit Staging-Tests und kontrolliertem Rollout reduziert dieses Risiko.

## Ein sinnvoller Einführungsplan

Der Einführungsplan folgt fünf Schritten: Empfängeranforderungen sammeln, das
führende Rechnungssystem festlegen, Datenlücken schließen, Formate und
Integration testen sowie Versand und Archivierung beobachten. Die Reihenfolge
ist bewusst — wer mit dem Plugin statt mit den Empfängern beginnt, testet am
Bedarf vorbei.

### 1. Anforderungen der Empfänger sammeln

Welche Kunden benötigen XRechnung? Reicht ZUGFeRD? Welche Profile,
Referenzen und Versandwege werden verlangt?

### 2. Führendes Rechnungssystem festlegen

Entsteht die Rechnung in Shopware, im ERP oder in einem spezialisierten
E-Rechnungsdienst? Zwei Systeme dürfen nicht unabhängig voneinander
Rechnungsnummern und Steuerdaten erzeugen.

### 3. Datenlücken schließen

Prüfen Sie Firmenname, Adressen, USt-IdNr., Kundennummer, Bestellreferenz,
Steuerlogik, Zahlungsbedingungen und Artikelstammdaten. Fehlende Daten sind
meist das eigentliche E-Rechnungsprojekt.

### 4. Format und Integration testen

Erzeugen Sie beide Formate, validieren Sie sie und lassen Sie Testdateien von
den wichtigsten Empfängern oder deren ERP prüfen. Testen Sie auch Korrektur- und
Stornofälle.

### 5. Versand und Archivierung beobachten

Protokollieren Sie Erstellung, Validierung, Versand, Zustellung, erneute
Zustellung und Fehler. Eine E-Rechnung ist erst dann ein stabiler Prozess, wenn
auch der Ausnahmefall beherrscht wird.

## Fazit: Shopware kann E-Rechnung – die Architektur entscheidet

Shopware 6 bietet für ZUGFeRD inzwischen eine native Grundlage. XRechnung,
komplexe Empfängerprofile und ERP-geführte Rechnungen benötigen je nach Setup
eine Erweiterung oder eine individuelle Integration. In allen Fällen gilt:
Die technische Datei ist nur der sichtbare Teil. Entscheidend sind korrekte
B2B-Stammdaten, steuerlich konsistente Geschäftsfälle, Validierung,
Fehlerbehandlung und ein klarer Verantwortlicher.

Mit unserem [F.O.C.U.S.-System](/framework/focus) beginnen wir bei den Facts:
Welche Daten und Systeme sind wirklich vorhanden? Danach definieren wir das
Ziel, machen Integrationsgrenzen sichtbar, setzen den passenden Weg um und
betreiben ihn kontrolliert weiter. So wird E-Rechnung kein isoliertes Plugin,
sondern ein belastbarer Teil des B2B-Commerce.

### Offizielle Quellen

- [Bundesfinanzministerium: Fragen und Antworten zur E-Rechnung](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/e-rechnung.html)
- [Bundesfinanzministerium: Anwendungsschreiben zur E-Rechnung](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Umsatzsteuer/Umsatzsteuer-Anwendungserlass/2025-10-15-einfuehrung-obligatorische-e-rechnung.pdf)
- [Shopware: Orders und ZUGFeRD-Dokumente](https://docs.shopware.com/en/shopware-6-en/orders/overview)
- [Shopware: Dokumente konfigurieren](https://docs.shopware.com/en/shopware-6-en/settings/documents)
