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title: "Vom Warenkorb zum Angebot: Handelskönig digitalisiert B2B-Preisanfragen"
description: "Seit dem 17. August 2026 können Kunden bei Handelskönig größere Mengen und mehrere Artikel direkt im Shop anfragen. So wird aus E-Mail-Pingpong ein durchgängiger B2B-Prozess."
canonical_url: "https://nuonic.de/insights/handelskoenig-b2b-angebotsanfragen"
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Seit dem 17. August 2026 können Kunden bei
[Handelskönig](https://www.handelskoenig.com/) größere Mengen direkt auf der
Produktdetailseite anfragen oder mehrere Artikel zu einer gemeinsamen
Preisanfrage bündeln. Der Vertrieb kalkuliert die Anfrage in Shopware, sendet
ein verbindliches PDF-Angebot und macht daraus ohne Medienbruch eine reguläre
Bestellung — auf Basis unseres Shopware-Plugins
[B2B Angebotsverwaltung & Preisanfragen](https://store.shopware.com/de/nuoni91279625928m/b2b-angebotsverwaltung-preisanfragen.html).

Der Anlass ist alltäglich: Ein Kunde braucht nicht zehn Profile, sondern 500.
Nicht einen Artikel, sondern Material für eine komplette Baustelle. Der Preis
hängt von Menge, Zusammenstellung, Lieferort und Termin ab. Im klassischen
Onlineshop endet dieser Kaufwunsch oft mit einem Telefonat, einer E-Mail und
einer manuell gepflegten Excel-Liste.

Handelskönig ist die erste produktive Umsetzung des Plugins — und ein gutes
Beispiel dafür, was nach einem erfolgreichen Shop-Go-live passieren sollte:
kontinuierliche Weiterentwicklung an echten Geschäftsprozessen.

## Was sich für Handelskönig-Kunden ändert

Der neue Ablauf beginnt dort, wo der Bedarf entsteht: am Produkt. Zwei
Einstiege decken die typischen Situationen ab — die schnelle Mengenanfrage
direkt auf der Produktdetailseite und die Mehrartikel-Anfrage für komplette
Projekte. Beides funktioniert in der vertrauten Shop-Oberfläche, auch ohne
vorheriges Kundenkonto.

Auf der Produktdetailseite steht unter den Staffelpreisen der Einstieg
**„Du brauchst größere Mengen?“**. Ein Klick öffnet die Angebotsanfrage mit
dem bereits gewählten Artikel, der konkreten Variante, Artikelnummer,
Inhaltsangabe und Menge. Der Kunde ergänzt nur noch seine Kontaktdaten und
sendet die Anfrage ab. Produktlinks, Artikelnummern und gewünschte Mengen
müssen nicht mehr in eine separate E-Mail kopiert werden.

Wer Material für ein ganzes Projekt benötigt, nutzt die
[Mehrartikel-Anfrage](https://www.handelskoenig.com/offer/request). Dort
lassen sich Produkte per Name oder Artikelnummer suchen, hinzufügen und mit
der benötigten Menge versehen. Eine Zusammenfassung zeigt alle Positionen;
zusätzlich kann ein Wunschliefertermin mitgegeben werden.

Damit deckt der Shop zwei typische Situationen ab:

- **Schnelle Mengenanfrage:** Ein bekanntes Produkt wird in deutlich größerer
Stückzahl benötigt als im normalen Warenkorb vorgesehen.
- **Projektanfrage:** Mehrere Baustoffe, Profile oder Werkzeuge sollen als
Gesamtpaket kalkuliert werden.

Beides funktioniert direkt in der vertrauten Shop-Oberfläche — auch ohne
vorheriges Kundenkonto. Captcha-Schutz sichert öffentliche Anfragen ab.

## Was im Hintergrund aus der Anfrage wird

Eine schönere Kontaktmaske allein löst noch keinen Vertriebsprozess — der
entscheidende Teil beginnt nach dem Absenden: Jede Anfrage wird ein eigener
Vorgang mit Angebotsnummer und Status-Workflow, der Vertrieb kalkuliert mit
der Shopware-Preislogik, das Angebot geht als PDF zurück an den Kunden, und
aus der Annahme entsteht eine reguläre Shopware-Bestellung.

### 1. Die Anfrage wird zu einem eigenen Vorgang

Jede Preisanfrage landet strukturiert unter **Bestellungen → Angebote** in der
Shopware Administration. Sie erhält eine eigene Angebotsnummer und durchläuft
einen nachvollziehbaren Status-Workflow — von der Anfrage über Bearbeitung
und Angebot bis zu Annahme, Ablehnung, Bestellung oder Stornierung.

Damit liegt der aktuelle Stand nicht mehr verteilt in persönlichen
Postfächern. Vertrieb und Kundenservice sehen Positionen, Kontaktdaten,
Notizen, Nachrichten und Historie an einem Ort.

### 2. Der Vertrieb kalkuliert in Shopware

Positionen, Mengen und Preise können im Angebot bearbeitet werden. Zusätzlich
lässt sich ein Gesamtrabatt vergeben. Shopware berechnet Warenkorb, Steuern
und Summen serverseitig neu — dieselbe Logik, die später auch für die
Bestellung relevant ist.

Das reduziert einen der häufigsten Fehler in manuellen B2B-Prozessen:
Angebot, Shop und Auftragsbestätigung rechnen mit unterschiedlichen
Grundlagen.

### 3. Das Angebot geht zurück an den Kunden

Der Vertrieb versendet das kalkulierte Angebot aus der Administration. Der
Kunde erhält die Information per E-Mail und kann das Angebot als PDF im
Shopware-Dokumentenlayout abrufen. Angemeldete Kunden sehen ihre Vorgänge
zusätzlich im eigenen **Angebote**-Bereich des Kundenkontos und können dort
antworten, annehmen oder ablehnen.

### 4. Aus dem Angebot wird eine echte Bestellung

Wird das Angebot angenommen, werden die ausgehandelten Positionen und Preise
in den normalen Checkout übernommen. Am Ende steht keine Sonderbestellung in
einer Nebenliste, sondern eine reguläre Shopware-Order, die an die bestehenden
Zahlungs-, Versand- und Warenwirtschaftsprozesse anschließt.

Genau dieser letzte Schritt macht aus einem Formular einen Commerce-Prozess.

## Warum das für Baustoffhandel und B2B relevant ist

Relevant ist die Funktion, weil sie fünf messbare Effekte verbindet: weniger
Abbruch bei großen Bedarfen, weniger manuelle Übertragung, schnellere
Kalkulation, nachvollziehbare Kommunikation und einen messbaren
Vertriebskanal. Denn ein fester Listenpreis ist nicht in jedem Szenario der
richtige Endpreis: Bei größeren Baustoffmengen wirken Staffelung, Fracht,
Verfügbarkeit, Zusammenstellung und Liefertermin gemeinsam — und gewerbliche
Kunden erwarten dieselbe Geschwindigkeit wie im normalen Onlinekauf.

Die neue Angebotsfunktion verbindet beide Welten:

**Weniger Abbruch bei großen Bedarfen.** Der Kunde muss den Shop nicht
verlassen, sobald die Standardmenge nicht mehr passt. Die Anfrage bleibt mit
dem betrachteten Produkt und der gewählten Variante verbunden.

**Weniger manuelle Übertragung.** Artikelnummern, Mengen und Kontaktdaten
kommen strukturiert an. Der Vertrieb startet mit einer vollständigen
Grundlage statt mit Rückfragen.

**Schnellere Kalkulation.** Preise und Rabatte werden direkt an den
Angebotspositionen gepflegt. Dokument und Bestellung entstehen aus denselben
Daten.

**Nachvollziehbare Kommunikation.** Status, Nachrichten und Historie gehören
zum Vorgang. Das erleichtert Vertretung, Nachverfolgung und spätere Analyse.

**Messbarer Vertriebskanal.** Angebotsvolumen, Reaktionszeit,
Annahmequote und daraus entstandener Umsatz lassen sich als Prozess-KPIs
betrachten — eine Voraussetzung, um den Ablauf gezielt zu verbessern.

## Warum wir das als natives Shopware-Plugin gebaut haben

Angebotsprozesse werden schnell zur Insellösung: ein Formular im Frontend,
ein Postfach im Vertrieb, ein PDF aus Word und eine manuell angelegte Order.
Jeder Übergang kostet Zeit und erzeugt Fehler. Ein natives Plugin vermeidet
das, weil es Warenkorb-, Steuer-, Dokumenten- und Rechtelogik von Shopware
wiederverwendet, statt sie zu duplizieren.

Unser Plugin nutzt deshalb bewusst Shopware-Standards:

- eigene DAL-Entitäten, State Machine und Nummernkreis für Angebote,
- Shopware-Warenkorb- und Steuerlogik für die Kalkulation,
- Dokumenten-Renderer für Angebots-PDFs,
- Flow-Builder-Events und anpassbare E-Mail-Vorlagen,
- Rechte und Rollen für Lesen, Preise, Freigabe, Dokumente und Konvertierung,
- optionale Suche über Elasticsearch oder OpenSearch,
- deutsch- und englischsprachige Snippets sowie verkaufskanalspezifische
Konfiguration.

Das Ergebnis bleibt erweiterbar und fügt sich in Betrieb, Updates und
Deployment ein. Für Handelskönig war das besonders wichtig: JTL-Wawi bleibt
die gesetzte Warenwirtschaft, Shopware der Commerce-Kern und neue Funktionen
dürfen die bestehende Prozesskette nicht umgehen.

## Vom Replatforming zur laufenden Skalierung

Wir haben Handelskönig 2024 von JTL-Shop auf Shopware 6 migriert. Seitdem
entwickeln wir das System in einem festen Release-Rhythmus weiter. Die neue
Angebotsverwaltung ist deshalb kein nachträgliches Einzelprojekt, sondern der
nächste Schritt der Scaling-Phase: einen wiederkehrenden manuellen Prozess
identifizieren, als Produktfunktion abbilden, kontrolliert ausrollen und
anschließend messen.

Die ganze Entwicklung vom Replatforming bis zum laufenden Betrieb zeigt unsere
[Handelskönig Case Study](/case-studies/handelskoenig-focus).

Für das neue Feature schauen wir jetzt nicht nur auf die Zahl der Anfragen.
Entscheidend sind:

1. Wie schnell erhält ein Kunde sein Angebot?
2. Wie viele Anfragen werden angenommen und bestellt?
3. Welche Produkte und Warenkorbgrößen führen besonders häufig zur Anfrage?
4. Wie entwickeln sich Marge und Retouren gegenüber normalen Bestellungen?
5. An welchen Statusübergängen bleiben Vorgänge liegen?

Erst diese Daten zeigen, ob aus weniger E-Mail-Pingpong tatsächlich mehr
Umsatz und ein besserer B2B-Service werden.

## Heute bei Handelskönig, bald im Shopware Store

Die Angebotsverwaltung ist seit dem 17. August 2026 bei Handelskönig
produktiv. Die allgemeine Veröffentlichung des Plugins im
[Shopware Store](https://store.shopware.com/de/nuoni91279625928m/b2b-angebotsverwaltung-preisanfragen.html)
ist für September 2026 angekündigt. Die Erweiterung ist laut Store-Listing
für self-hosted Shopware-6.7-Shops konzipiert und unterstützt Storefront
sowie Administration in Deutsch und Englisch.

Du möchtest den Angebotsprozess in deinem Shop testen oder hast
Anforderungen, die über den Standardablauf hinausgehen? Auf unserer Seite zu
[Shopware B2B](/shopware-agentur/b2b) zeigen wir, wie wir Kundenportale,
individuelle Preise und Einkaufsprozesse als zusammenhängendes System planen.

### Links zum Feature

- [Angebotsanfrage bei Handelskönig](https://www.handelskoenig.com/offer/request)
- [B2B Angebotsverwaltung & Preisanfragen im Shopware Store](https://store.shopware.com/de/nuoni91279625928m/b2b-angebotsverwaltung-preisanfragen.html)
- [Handelskönig Case Study](/case-studies/handelskoenig-focus)
