Case Study · F.O.C.U.S.

Wir bauen keine Shops. Wir bauen Systeme, die Umsatz erzeugen.

Replatforming der Handelskönig GmbH von JTL-Shop auf Shopware 6 — umgesetzt mit dem nuonic F.O.C.U.S.-Framework: von der Faktenanalyse bis zur laufenden Skalierung. Denn der Go-Live ist kein Erfolg. Er ist der Startpunkt der Verantwortung.
Handelskönig E-Commerce auf Shopware 6
FFacts

Realität statt Annahmen

OObjectives

Klarheit vor Geschwindigkeit

CConstraints

Die Wahrheit über Systeme

UExecution

Bauen statt diskutieren

SScaling

Wachstum ist ein System

Projekt auf einen Blick
Kunde
Handelskönig GmbH
Branche
Handel / Bau- & Profibedarf
Plattform
Shopware 6
Warenwirtschaft
JTL-Wawi (JTL-Connector)
Payment
PayPal, Amazon Pay, RatePay
Go-Live
Oktober 2024
Status
Scaling-Phase (laufend)
Shopware 6JTL-ConnectorCI/CD-PipelineBonus-SystemTrusted ShopsSEO-MigrationKlaviyo
F

Facts— Realität statt Annahmen

Der bestehende JTL-Shop limitierte das Wachstum: eingeschränkte Frontend-Flexibilität, aufwendige Content-Pflege, begrenzte Erweiterbarkeit. Das System-Audit machte sichtbar, wo Zeit und Conversion verloren gingen — und wo die technischen Skalierungsgrenzen lagen. Die Konsequenz: der Wechsel auf Shopware 6 als geplante Shopware-Migration statt riskantem Big Bang.

O

Objectives— Wirkung statt Features

Nicht „wir brauchen einen neuen Shop", sondern messbare Ziele: eine Plattform, die mit dem Geschäft mitwächst, nahtlose JTL-Wawi-Integration ohne Datenbruch, Erhalt der gewachsenen SEO-Substanz und ein Deployment-Prozess, der kontinuierliche Releases ermöglicht statt sie zu verhindern.

C

Constraints— Grenzen sichtbar machen

Die kritischen Rahmenbedingungen wurden vor der Umsetzung benannt, nicht währenddessen entdeckt: JTL-Wawi als gesetzte Warenwirtschaft, laufender Geschäftsbetrieb ohne Unterbrechung, vollständige Übernahme von Kunden, Bestellungen und Bonuspunkten mit fortlaufenden Nummernkreisen sowie eine über Jahre gewachsene URL-Struktur, die nicht brechen durfte.

Entscheidungsformel erfüllt

Messbarer Impact, Entscheidungsbereitschaft des Kunden, klare Ownership auf beiden Seiten. Erst dann startet bei nuonic ein Projekt.

~10 Monate
Von Facts bis Go-Live
106 Work-Items
In der Execution-Phase
98 %
Zum Go-Live abgeschlossen
0 Brüche
In Daten, SEO & Betrieb

Execution & Scaling

Der Go-Live war der Startpunkt — nicht das Ziel.

U

Execution— Bauen statt diskutieren

Keine Konzept-Schleifen, sondern ein produktionsfähiges System aus unserer Shopware-Entwicklung:

  • Individuelles Theme: Header, Navigation (Desktop & Off-Canvas Mobile), Produktliste, Produktdetailseite, Warenkorb und Checkout nach Kunden-CI.
  • JTL-Wawi-Integration: Abgleich von Produkten, Kunden, Bestellungen und Lagerbeständen über den JTL-Connector.
  • Datenmigration: Kunden, Bestellungen, Bonuspunkte und Bewertungen vollständig übernommen — Nummernkreise fortlaufend.
  • Plugin-Stack: Bonus-System, PayPal, Amazon Pay, Trusted Shops, Vergleichsliste, Blog und eigene CMS-Elemente für Erlebniswelten.
  • Automate everything: Stage-/Production-Umgebungen mit automatisierter Deployment-Pipeline, Monitoring, Alerting & Logging ab Tag eins.

Go-Live im Oktober 2024 — termingerecht, im laufenden Geschäft.

S

Scaling— Wachstum ist ein System, kein Zufall

Seit dem Go-Live läuft der kontinuierliche Optimierungszyklus — Shopware-Support & Wartung mit festem Release-Rhythmus statt Ad-hoc-Feuerwehr:

  • 40+ Releases über die automatisierte Pipeline — planbar, getestet, dokumentiert.
  • Shopware 6.6 → 6.7 als Major-Update ohne Stillstand, inkl. Theme- und Plugin-Anpassungen.
  • Compliance proaktiv: GPSR, Vorbereitung BFSG und EWR-konformes Conversion-Tracking — umgesetzt, bevor sie zum Risiko wurden.
  • Growth-Stack: Klaviyo (Flows, Back-in-Stock, Produkt-Feed), Trusted-Shops-Widgets, Server-Side-Tracking.
  • Performance & Conversion: Bildformate, CDN, Verfügbarkeits- und Lieferzeitenlogik, Checkout-Optimierung — datengetrieben priorisiert.

Wirkung vor Aktivität

Fast 290 Work-Items seit Go-Live sind keine Beschäftigung — sie sind der Beleg, dass ein aktiv betriebener Shop ein lebendes System ist. Verantwortung endet nicht beim Go-Live. Sie beginnt dort.

Scaling in Zahlen
Zeitraum
Seit Okt. 2024 (laufend)
Work-Items gesamt
≈ 290
Releases
40+ Deployments
Shopware-Versionen
6.6 → 6.7.x
Compliance
GPSR, BFSG, EWR-Tracking
Modell
Wartung mit festem Release-Zyklus
Release-ManagementShopware 6.7GPSRBFSGKlaviyoServer-Side-TrackingPerformance
Die Rollen im Projekt

Vier Rollen, von Facts bis Scaling.

Verantwortung über den gesamten Zyklus — operativ an die Phasen gekoppelt, ohne Übergaben ins Leere.

Strategist

  • Ziele & Priorisierung

Architect

  • Systemdesign & Integrationen

Builder

  • Umsetzung & Qualität

Operator

  • Betrieb & Wachstum
Den kompletten Umzug unseres Shops auf Shopware 6 hatte ich mir deutlich nervenaufreibender vorgestellt. nuonic hat das Projekt von der Entwicklungsumgebung über die Datenmigration und JTL-Anbindung bis zum Go-Live so strukturiert geführt, dass wir uns auf das Tagesgeschäft konzentrieren konnten, statt Brände zu löschen. Das neue Theme, der Checkout und die ganze Plugin-Landschaft – AmazonPay, PayPal, Trusted Shops, unser Bonus-System – liefen vom ersten Tag an rund. Was uns aber wirklich überzeugt, ist die Zeit danach: Releases kommen in einem verlässlichen Rhythmus, Bugs werden schnell und nachvollziehbar gefixt, und bei Shopware-Updates oder Security-Patches meldet sich nuonic proaktiv, bevor es kritisch wird. Auch bei Pflichtthemen wie dem Digitalen Produktpass denkt das Team mit, statt nur abzuarbeiten. Für uns ist das keine reine Agenturbeziehung mehr, sondern ein echter technischer Partner.
Katja Thal - Handelskönig GmbH · über die Zusammenarbeit mit nuonic
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nuonic Digital GmbH & Co. KG · München & Hamburg
Benedikt Rillox und Alex Jank, die Gründer von nuonic Digital