Case Study · F.O.C.U.S.

Ein Plugin öffnete die Tür. Ein System übernahm den Rest.

Migration zweier gewachsener Bestandsshops von Lupa textiles auf eine gemeinsame Shopware-6-B2B-Plattform — mit rekonstruierten Kundengruppen, automatischer Bestellübergabe und einem Kreditlimit, das sich selbst durchsetzt. Umgesetzt mit dem nuonic F.O.C.U.S.-Framework. Denn der Go-Live ist kein Erfolg. Er ist der Startpunkt der Verantwortung.
Lupa textiles B2B-Handel auf Shopware 6
FFacts

Realität statt Annahmen

OObjectives

Klarheit vor Geschwindigkeit

CConstraints

Die Wahrheit über Systeme

UExecution

Bauen statt diskutieren

SScaling

Wachstum ist ein System

Projekt auf einen Blick
Kunde
Lupa textiles
Branche
Textilien / B2B-Handel
Plattform
Shopware 6
Ausgangslage
2 gewachsene Bestandsshops
Warenwirtschaft
XML-Bestellübergabe
Umsetzung
Feb. 2024 – Go-Live Sommer 2025
Wartung
Seit Sept. 2025 (laufend)
Leistungen
Migration · B2B-Setup · Plugin-Entwicklung
Shopware 6DatenmigrationKundengruppenAccessManagerKreditlimit-PluginXML-WaWi-SchnittstelleUPS-LabelsB2B-Commerce
F

Facts— Realität statt Annahmen

Lupa textiles betrieb zwei über Jahre gewachsene Bestandsshops nebeneinander — mit eigener Kundschaft, eigenen Konditionen und getrennter Pflege. Das System-Audit zeigte: Das eigentliche Geschäftswissen steckte nicht in einer Dokumentation, sondern in den Altdaten selbst — die B2B-Kundengruppen etwa waren nirgends sauber modelliert, sondern ließen sich nur aus dem Anrede-Feld rekonstruieren. Der Einstieg in das Projekt kam über einen ungewöhnlichen Weg: unser eigenes Store-Plugin Kreditlimit für B2B & Rechnungskauf war bereits im Einsatz und wurde zum Türöffner für die komplette Migration.

O

Objectives— Klarheit vor Geschwindigkeit

Nicht „zwei Shops neu bauen", sondern klar definierte Ziele vor der ersten Zeile Code:

  • Eine Plattform statt zwei Baustellen: beide Bestandsshops auf eine gemeinsame Shopware-6-Basis konsolidieren.
  • Vollständige Datenübernahme: Produkte, Kunden, Bestellungen und die gewachsene SEO-Substanz ohne Bruch überführen.
  • B2B-Prozesse digitalisieren, die vorher manuell abgesichert wurden — von der Sortimentssteuerung bis zur Bestellübergabe.
  • Kreditrahmen, der sich selbst durchsetzt: Rechnungskauf ohne manuelle Freigabe, hart im Checkout geprüft.
C

Constraints— Die Wahrheit über Systeme

Die kritischen Rahmenbedingungen wurden vor der Umsetzung benannt, nicht währenddessen entdeckt:

  • Altdaten als einzige Quelle: Kundengruppen und Konditionen lagen nur implizit in den Bestandsdaten — Migration hieß hier übersetzen, nicht kopieren.
  • Zwei getrennte Datenstände mussten widerspruchsfrei in einer Plattform zusammenfinden.
  • Sortimentstrennung je Händler: Jede Kundengruppe darf nur ihr freigegebenes Sortiment sehen.
  • Gesetzte Warenwirtschaft: Bestellungen müssen strukturiert und automatisiert übergeben werden — kein Abtippen.

Die Entscheidungsformel hinter jedem Work-Item

Impact auf den Umsatz, Commitment zum Termin, Ownership für das Ergebnis. Projekte scheitern nicht an Technologie, sondern an unklaren Fakten, Zielen und Grenzen. Das Framework zwingt zur Klarheit — vor der ersten Zeile Code.

2 → 1
Bestandsshops auf eine Plattform
Altdaten
Kundengruppen rekonstruiert
XML
Bestellübergabe automatisiert
je Gruppe
Kreditlimit im Checkout

Execution & Scaling

Wir haben nicht kopiert. Wir haben übersetzt.

U

Execution— Bauen statt diskutieren

Die Migration war kein reines Datenkopieren, sondern die Übersetzung eines gewachsenen Geschäfts in ein sauberes System — umgesetzt nach den Standards unserer Shopware-Entwicklung:

  • Kundengruppen aus Altdaten rekonstruiert — aus dem Anrede-Feld der Bestandsdaten als Fundament für die gesamte B2B-Logik.
  • Zugriffssteuerung je Kundengruppe (AccessManager): Jeder Händler sieht ausschließlich sein freigegebenes Sortiment.
  • XML-Bestellübergabe an die Warenwirtschaft — automatisch statt abgetippt, inklusive UPS-Label-Erzeugung.
  • Kreditlimit-Plugin projektspezifisch ausgebaut: Limits je Kundengruppe, automatisches Zurücksetzen passend zum Zahlungsziel, verfügbares Limit sichtbar in der Topbar und harte Blockade im Checkout.
  • Datenmigration ohne Bruch: Produkte, Kunden, Bestellungen und SEO-URLs beider Shops in eine Plattform überführt.
  • Umzug aufs Kundenhosting vor dem Go-Live — sauber getrennt vom laufenden Betrieb.

Go-Live im Sommer 2025 — beide Bestandsshops laufen seither auf einer gemeinsamen Basis.

Das Plugin hinter der Case Study

Ein Store-Produkt, das im Projekt wächst.

Was wir für Lupa textiles am Kreditlimit gebaut haben, bleibt kein Einzelfall: Limits je Kundengruppe, periodisches Zurücksetzen und die harte Checkout-Blockade fließen zurück in unser zertifiziertes Store-Produkt. Jeder Plugin-Kunde profitiert von diesem B2B-Projekt.
Icon der Shopware-Extension Kreditlimit für B2B & Rechnungskauf

Kreditlimit für B2B & Rechnungskauf

Kreditlimits je Kunde, Kundengruppe oder Sales Channel — mit automatischer Prüfung offener Rechnungsbeträge im Checkout. Bei Lupa textiles projektspezifisch erweitert; die Erweiterungen fließen zurück ins Store-Produkt.

Im Projekt im Einsatz
Im Shopware Store ansehen ↗
Alle nuonic-Extensions im Shopware Store ↗
S

Scaling— Wachstum ist ein System

Und hier trennt sich Projekt von Partnerschaft. Seit September 2025 verantwortet nuonic Shopware-Support & Wartung und Weiterentwicklung der konsolidierten Plattform — mit festem Release-Rhythmus statt Ad-hoc-Feuerwehr:

  • Ein gepflegter Betrieb statt zweier auseinanderlaufender Bestandsshops.
  • Shopware 6.7 als Update-Epic in Vorbereitung — geplant statt aufgeschoben.
  • B2B-Logik als lebendes System: Kundengruppen, Sortimentssteuerung und Kreditlimits wachsen mit dem Geschäft.
  • Plugin-Rückfluss: Projektspezifische Erweiterungen härten das Store-Produkt für alle Kunden.

Das System arbeitet — nicht das Team.

Ein B2B-Prozess ist erst dann digitalisiert, wenn ihn niemand mehr manuell absichern muss. Sortimentssteuerung, Bestellübergabe und Kreditprüfung laufen bei Lupa textiles automatisch — vom Warenkorb bis in die Warenwirtschaft.

B2B-Setup in Zahlen
Konsolidierung
2 Bestandsshops → 1 Plattform
Kundengruppen
aus Altdaten rekonstruiert
Sortiment
Zugriff je Kundengruppe (AccessManager)
Bestellungen
XML-Übergabe an die WaWi
Zahlung
Kreditlimit je Gruppe, Checkout-Blockade
Modell
Wartung mit festem Release-Zyklus
Kreditlimit-PluginAccessManagerKundengruppenXML-WaWi-SchnittstelleUPS-LabelsShopware 6.7
Die Rollen im Projekt

Vier Rollen, von Facts bis Scaling.

Verantwortung über den gesamten Zyklus — operativ an die Phasen gekoppelt, ohne Übergaben ins Leere.

Strategist

  • Fakten, Ziele & Grenzen klären

Architect

  • B2B-Datenmodell & Integrationen

Builder

  • Migration, Plugins & Qualität

Operator

  • Betrieb & Weiterentwicklung
Kontakt

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Benedikt Rillox
Benedikt RilloxGründer · Strategist
Alex Jank
Alex JankGründer · Architect