Case Study · F.O.C.U.S.

Xucker geht live. Ein System erzeugt Umsatz.

Replatforming von Xucker von Shopware 5 auf Shopware 6 — und zwei Jahre Weiterentwicklung danach. Umgesetzt mit dem nuonic F.O.C.U.S.-Framework. Denn der Go-Live ist kein Erfolg. Er ist der Startpunkt der Verantwortung.
Xucker D2C-Shop auf Shopware 6
FFacts

Realität statt Annahmen

OObjectives

Klarheit vor Geschwindigkeit

CConstraints

Die Wahrheit über Systeme

UExecution

Bauen statt diskutieren

SScaling

Wachstum ist ein System

Auf einen Blick
Kunde
Xucker – zuckerfreie & zuckerreduzierte Lebensmittel
Branche
Food / D2C E-Commerce
Ausgangslage
Shopware 5 (Support-Ende)
Zielplattform
Shopware 6
ERP
SAP Business One (Sync4)
Umsetzung
2022 – Go-Live Nov. 2023
Weiterentwicklung
Nov. 2023 – Ende 2025
Leistungen
Replatforming · Plugins · Deployment · Wartung
Shopware 6SAP Business OneSync4ErlebnisweltenPlugin-EntwicklungOpenSearchRedisKlaviyoMollieBFSGServer-Side-TrackingDeployment-Pipeline
F

Facts— Realität statt Annahmen

Xucker steht für zuckerfreie und zuckerreduzierte Lebensmittel — ein contentgetriebener D2C-Shop mit Rezepten, Magazin und erklärungsbedürftigen Produkten. Die Basis: Shopware 5 mit absehbarem Support-Ende, individuell gewachsene Commerce-Logik und jahrelang aufgebaute SEO-Substanz. Das System-Audit zeigte: Die Plattform limitierte nicht den heutigen Umsatz, aber jede künftige Entscheidung.

O

Objectives— Klarheit vor Geschwindigkeit

Nicht „neuer Shop", sondern klar definierte Ziele vor der ersten Zeile Code:

  • Zukunftsfähige Plattform vor dem Shopware-5-Support-Ende — per Shopware-Migration ohne Funktionsverlust.
  • Content-Welten erhalten: Rezepte, Magazin und Storytelling als Erlebniswelten — als Upgrade, nicht als Kompromiss.
  • Geschäftslogik als saubere Plugins statt Core-Anpassungen — updatefähig ab Tag eins.
  • Go-Live ohne Bruch: Kunden, Bestellungen, Bewertungen und SEO-Substanz vollständig überführen.
C

Constraints— Die Wahrheit über Systeme

Die kritischen Rahmenbedingungen wurden vor der Umsetzung benannt, nicht währenddessen entdeckt:

  • Laufender Betrieb — migriert wurde im vollen Tagesgeschäft.
  • Datenbestand aus Shopware 5: Bestandskunden, Bestellhistorie, tausende Bewertungen.
  • Gesetzte Systemlandschaft: SAP Business One als ERP (via Sync4), Trusted Shops, Tracking-Setup.
  • Gewachsene URL-Struktur — jede verlorene URL ist verlorener Umsatz.

Die Entscheidungsformel hinter jedem Work-Item

Impact auf den Umsatz, Commitment zum Termin, Ownership für das Ergebnis. Projekte scheitern nicht an Technologie, sondern an unklaren Fakten, Zielen und Grenzen. Das Framework zwingt zur Klarheit — vor der ersten Zeile Code.

591
Work-Items gesamt
9
Eigene Plugins
54
Releases im Betrieb
3,5 J.
Partnerschaft

Execution & Scaling

Der Go-Live ist kein Erfolg. Er ist der Startpunkt der Verantwortung.

U

Execution— Bauen statt diskutieren

148 Work-Items, strukturiert in fünf Epics: Basis-Setup, Frontend & Theme, Backend & eigene Plugins, Erlebniswelten, Go-Live & Deployment. Keine endlosen Konzeptphasen — iterative Umsetzung mit Stage-System und Deployment-Pipeline ab dem ersten Work-Item.

  • 9 eigene Plugins statt Core-Hacks: Mindestbestellmengen, Lastschrift-Zahlart, Content-Teaser, Produkt-Slider, eigene Erlebniswelt-Elemente u. a. — jede Anforderung updatefähig gekapselt, nach den Standards unserer Shopware-Entwicklung.
  • Content-Migration mit Substanz: Rezepte, Magazin, FAQs und Markenseiten als Erlebniswelten neu aufgebaut — inklusive Rich Snippets für Rezepte und Bewertungen.
  • Datenmigration ohne Bruch: Bestandskunden, Bestellhistorie und importierte Bewertungen aus Shopware 5.
  • ERP-Anbindung gesichert: SAP Business One via Sync4 — Artikel, Bestände und Aufträge im automatischen Abgleich, über die Migration hinweg.

Go-Live November 2023 — im laufenden Geschäft, termingerecht.

S

Scaling— Wachstum ist ein System

Und hier trennt sich Projekt von Partnerschaft. Nach dem Go-Live übernahm nuonic die volle Verantwortung für Shopware-Support & Wartung und Weiterentwicklung — 443 weitere Work-Items, datengetrieben priorisiert:

  • 54 Releases in zwei Jahren — kontinuierlich statt Big Bang.
  • Shopware 6.5 → 6.6 → 6.7 — Major-Updates ohne Stillstand im Tagesgeschäft.
  • BFSG-Barrierefreiheit umgesetzt, bevor sie zum Risiko wurde — inklusive rechtlicher Anforderungen aus dem Rechtsgutachten.
  • Performance als Dauerauftrag: Suche auf OpenSearch umgestellt, Sessions, Cache & Warenkorb nach Redis ausgelagert.
  • Marketing-Stack ausgebaut: Klaviyo, Server-Side-Tracking, Mollie als Zahlungsdienstleister, Affiliate- und Marktplatz-Anbindungen.

Der Go-Live ist kein Erfolg. Er ist der Startpunkt der Verantwortung.

Zwei Jahre später lief der Shop auf einer aktuelleren Shopware-Version als an Tag eins — mit mehr Funktionen, besserer Performance und erfüllten gesetzlichen Anforderungen.

Zahlen aus zwei Jahren Betrieb
Work-Items
443 nach Go-Live
Releases
54 Deployments
Shopware-Versionen
6.5 → 6.6 → 6.7
Compliance
BFSG & Rechtsgutachten umgesetzt
Risiko
0 Big-Bang-Risiken
Modell
Volle Betriebs- & Weiterentwicklungsverantwortung
Release-ManagementShopware 6.7OpenSearchRedisKlaviyoMollieBFSGServer-Side-Tracking
Vier Rollen, ein Team

Vier Rollen, von Facts bis Scaling.

Verantwortung über den gesamten Zyklus — operativ an die Phasen gekoppelt, ohne Übergaben ins Leere.

Strategist

Fakten, Ziele und Grenzen klären – bevor gebaut wird.

Architect

Updatefähige Struktur – Plugins statt Core-Hacks.

Builder

Iterativ liefern – mit Pipeline, Stage und Review.

Operator

Betrieb, Updates und Weiterentwicklung verantworten.

Kontakt

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nuonic Digital GmbH & Co. KG · München & Hamburg
Benedikt Rillox und Alex Jank, die Gründer von nuonic Digital