Boutique-Agentur oder Großagentur? Der TCO-Vergleich
Total-Cost-of-Ownership über drei Jahre für ein Shopware-6-Projekt — spezialisierte Boutique-Agentur vs. Full-Service-Großagentur. Mit Modellrechnung, Entscheidungshilfe und Risikobetrachtung.
Mittelständische Händler stehen bei einem Shopware-6-Projekt regelmäßig vor derselben Frage: eine große Full-Service-Digitalagentur mit hunderten Mitarbeitern — oder eine kleine, hochspezialisierte Agentur mit zwei bis drei Entwicklern? Dieses Whitepaper vergleicht beide Modelle anhand eines konkreten, realistischen Szenarios: dem Relaunch eines mittelständischen Shops auf Shopware 6 mit ERP-Integration, Datenmigration, individuellem Frontend und neuer Hosting-Plattform — inklusive drei Jahren Betrieb und Weiterentwicklung.
Das Ergebnis der Modellrechnung fällt deutlich aus — nicht wegen des Stundensatzes, sondern wegen Prozess-Overhead, Konzeptionsphasen und mehrstufiger Teamstrukturen.
Was drin steckt
- Total-Cost-of-Ownership über 3 Jahre: eine transparente Modellrechnung — Boutique-Agentur rund 179.000 € gegenüber rund 436.000 € bei der Großagentur, ein Faktor von 2,4.
- Initialprojekt im Detail: Aufwandsschätzung je Arbeitspaket — ERP-Integration, Migration, Frontend, Hosting — mit Stundensätzen und realistischer Bandbreite.
- Laufende Kosten: Hosting, Wartung und Weiterentwicklung über 36 Monate — wo die eigentliche Kostendifferenz entsteht.
- Vor- und Nachteile jenseits der Kosten: Wer schreibt tatsächlich den Code? Kommunikation, Geschwindigkeit, Skalierbarkeit, Ausfallrisiko und SLA im direkten Vergleich.
- Risiko- und Entscheidungshilfe: Worauf bei kleinen Agenturen zu achten ist (Bus-Faktor, Standardnähe, Hosting-Trennung) — und welche Signale klar für die Großagentur sprechen.
Für wen das Whitepaper ist
Für Geschäftsführungen, E-Commerce-Verantwortliche und Einkauf, die ein Shopware-6-Projekt vergeben und die Agenturfrage sauber statt aus dem Bauch entscheiden wollen — inklusive der drei Fragen, die das Risiko unabhängig vom Modell minimieren.
Die Eckdaten
Betrachtet werden Initialprojekt plus 36 Monate Betrieb. Alle Beträge sind Netto-Modellwerte (Stand Juni 2026) auf Basis marktüblicher Stundensätze und Erfahrungswerten aus realen Projekten. Selbst unter konservativen Annahmen bleibt ein TCO-Faktor von rund 1,8 — das Ergebnis ist gegenüber den Annahmen robust.
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