B2B Angebotsverwaltung & Preisanfragen: Unser Plugin ist im Shopware Store freigegeben
Unser Plugin für B2B-Preisanfragen ist ab dem 28. August 2026 im offiziellen Shopware Store verfügbar. Für wen es sich eignet, welche Funktionen es enthält und wie es sich von B2B Suite, Kontaktformular-Plugins und Eigenbau abgrenzt.

Unser Shopware-6-Plugin B2B Angebotsverwaltung & Preisanfragen ist seit dem 28. August 2026 offiziell im Shopware Store freigegeben. Damit steht der komplette Angebotsprozess — Preisanfrage im Shop, Kalkulation in der Administration, verbindliches PDF-Angebot und Umwandlung in eine reguläre Bestellung — jedem self-hosted Shopware-6-Shop als installierbares Plugin zur Verfügung.
Zuerst produktiv war die Erweiterung bei Handelskönig, wo wir sie an einem echten Baustoff-B2B-Prozess entwickelt und gehärtet haben. Aus dieser projektnahen Umsetzung ist jetzt ein Standardprodukt geworden, das jeder Händler mit einem kostenlosen Probemonat ausprobieren kann.
Dieser Beitrag beantwortet drei Fragen, die vor der Installation zählen: Für wen eignet sich das Plugin? Welche Funktionen bekommt man? Und warum sollte man es gegenüber den naheliegenden Alternativen einsetzen?
Für wen sich die Erweiterung eignet
Das Plugin ist für Händler gebaut, die verhandeln. Wo ein fester Listenpreis selten der Endpreis ist und Preisanfragen zum Tagesgeschäft gehören, ersetzt es das E-Mail-Postfach als Vertriebswerkzeug durch einen nachvollziehbaren Vorgang im Shop.
Konkret lohnt sich der Einsatz für:
- Großhändler und Hersteller im Mengengeschäft, bei denen die Standardmenge im Warenkorb nicht zum realen Bedarf passt — 500 Profile statt zehn, eine Palette statt eines Kartons.
- Baustoff-, Industrie- und Technikhändler mit Projektgeschäft, bei denen mehrere Artikel als Gesamtpaket kalkuliert werden — inklusive Fracht, Verfügbarkeit und Liefertermin.
- Anbieter erklärungsbedürftiger Produkte, deren Endpreis von Zusammenstellung, Variante oder Abnahmemenge abhängt.
- B2C-Händler mit wachsendem B2B-Standbein, die gewerbliche Anfragen bisher über ein Kontaktformular abwickeln und den Prozess professionalisieren wollen.
Weniger geeignet ist das Plugin dort, wo ausschließlich feste Listenpreise gelten und jede Bestellung ohne Verhandlung durch den Standard-Checkout läuft. In diesem Fall entsteht kein Angebotsvorgang, den es zu verwalten gäbe.
Technisch richtet sich die Erweiterung an self-hosted Shopware-6-Shops von Version 6.6.5 bis 6.7.x mit PHP 8.3 oder neuer. Sie funktioniert in jeder Edition und kommt ohne Commercial- oder Evolve-Lizenz aus — auch die Community-Edition genügt.
Welche Funktionen enthalten sind
Der Funktionsumfang deckt den vollständigen Weg von der Anfrage bis zur Bestellung ab — bewusst in der Shopware-Administration, ohne zusätzliches Tool daneben.
Anfrage an mehreren Einstiegspunkten
Kunden starten eine Preisanfrage genau dort, wo der Bedarf entsteht: auf der Produktdetailseite, im Warenkorb, im OffCanvas-Warenkorb oder über eine eigene Mehrartikel-Seite für komplette Projekte. Das gewählte Produkt, die Variante, Artikelnummer und Menge werden strukturiert übernommen — kein Kopieren in ein separates Formular. Öffentliche Anfragen sind per Captcha abgesichert und funktionieren auch ohne Kundenkonto.
Zentrale Angebotsverwaltung mit Status-Workflow
Jede Anfrage wird zu einem eigenen Vorgang mit Angebotsnummer unter Bestellungen → Angebote. Ein Status-Workflow mit acht Stufen führt das Angebot vom Eingang über Bearbeitung, Angebot und Annahme bis zu Bestellung, Ablehnung oder Stornierung. Positionen, Kontaktdaten, Notizen, Nachrichten und Historie liegen an einem Ort statt verteilt in persönlichen Postfächern.
Kalkulation mit Positionsrabatten und Marge im Blick
Positionen, Mengen und Preise lassen sich direkt im Angebot bearbeiten. Rabatte gibt es je Position — prozentual oder als fester Betrag — zusätzlich zu einem Gesamtrabatt. Beim Kalkulieren bleibt die Netto-Marge auf Basis der Einkaufspreise sichtbar, ebenso lassen sich Versandkosten und Zahlungsbedingung anpassen. Shopware berechnet Warenkorb, Steuern und Summen serverseitig — mit derselben Logik, die später auch die Bestellung nutzt.
Angebots-PDF, Nachrichten und Automatisierung
Das kalkulierte Angebot wird als PDF im Shopware-Dokumentenlayout erzeugt — versandfertig im gewohnten Erscheinungsbild des Shops. Ein integriertes Nachrichtensystem hält die Kommunikation zum Vorgang zusammen, elf Flow-Builder-Events erlauben automatisierte Benachrichtigungen und Prozesse.
Vom Angebot zur echten Bestellung — auch für Gäste
Angenommene Angebote werden mit den ausgehandelten Positionspreisen und Versandkosten in eine reguläre Shopware-Bestellung umgewandelt; Angebot und Bestellung bleiben gegenseitig verknüpft. Angemeldete Kunden sehen ihre Vorgänge im Kundenkonto, Gäste nehmen ein Angebot über einen Token-Link an — ohne Login, ohne Reibung.
Abgrenzung: Warum diese Erweiterung statt der Alternativen
Wer B2B-Preisanfragen digitalisieren will, hat vier realistische Wege. Die Angebotsverwaltung positioniert sich bewusst gegen die Schwächen der jeweils anderen.
Gegenüber dem Kontaktformular oder Anfrage-Plugin. Ein Formular sammelt zwar eine Anfrage ein, endet aber im Postfach. Es gibt keinen Status, keine Angebotsnummer, kein PDF und keinen Weg zurück in eine Bestellung. Unsere Erweiterung ist kein besseres Formular, sondern ein durchgängiger Vertriebsprozess: Aus der Anfrage wird ein verwalteter Vorgang und am Ende eine reguläre Order.
Gegenüber der Shopware B2B Suite / Commercial. Das Quote-Management der B2B Suite ist Teil der kostenpflichtigen Commercial-Edition und auf das klassische B2B-Suite-Modell mit Employee-Management ausgelegt. Unser Plugin läuft in jeder Shopware-6-Edition — auch in Community — und setzt keine Commercial-Lizenz voraus. Für Händler, die Preisanfragen brauchen, aber nicht den vollen Funktions- und Kostenrahmen der Commercial-Edition, ist das der deutlich schlankere Einstieg.
Gegenüber der Eigenentwicklung. Ein individuell gebauter Angebotsprozess kostet Konzeption, Umsetzung und dauerhafte Pflege über jedes Shopware-Update hinweg. Als fertiges Store-Plugin mit Abo-Modell entfällt dieser Aufwand — die Weiterentwicklung und Update-Sicherheit liegt bei uns. Wer trotzdem individuelle Anforderungen hat, baut sie auf dem Plugin auf, statt bei null zu beginnen.
Gegenüber unseren anderen Extensions. Die Angebotsverwaltung ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung unseres B2B-Baukastens. Das Kreditlimit-Plugin sichert den Rechnungskauf gegen Zahlungsausfälle ab, der Kisten-Konfigurator steuert Gebindemengen — die Angebotsverwaltung übernimmt den verhandelten Preis. Die drei lösen unterschiedliche B2B-Probleme und lassen sich kombinieren.
Der gemeinsame Nenner: Wir haben den Prozess bewusst als natives Shopware-Plugin gebaut. Es nutzt Shopware-Warenkorb-, Steuer-, Dokumenten- und Rechtelogik, eigene DAL-Entitäten, State Machine und Nummernkreis, statt diese Bausteine in einer Insellösung zu duplizieren. Dadurch fügt sich der Angebotsprozess in Betrieb, Updates und Deployment ein — und umgeht keine bestehende Prozesskette, etwa zur angebundenen Warenwirtschaft.
Verfügbarkeit, Preis und nächster Schritt
Das Plugin ist ab dem 28. August 2026 im Shopware Store verfügbar. Es wird im Abo-Modell ab 79,95 €/Monat (netto) angeboten, ist monatlich kündbar und enthält einen kostenlosen Probemonat. Storefront und Administration liegen in Deutsch und Englisch vor.
Wie der Prozess in der Praxis aussieht, zeigt unsere Case Study zu Handelskönig. Alle Funktionen im Detail — inklusive Ablauf und FAQ — findest du auf der Plugin-Seite.
Passt der Standardablauf nicht zu eurem Vertrieb — etwa wegen ERP-Anbindung, individueller Preislisten oder mehrstufiger Freigaben? Dann setzen wir die Anpassung auf dem Plugin auf, statt bei null zu beginnen. Wie wir B2B-Systeme insgesamt zuschneiden, findest du auf der Seite zu Shopware B2B.
Links zum Plugin
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